Jugendfeuerwehr Wolnzach

Die erste Jugendgruppe wurde schon in den 70er Jahren vom damaligen Kommandanten Georg Schätzl und dem langjährigen Jugendwart Alois Kellerer gegründet. Seit dieser Zeit kommen immer wieder die jungen Feuerwehrler mit einer guten Ausbildung zu den aktiven der Wehr und stellen sicher, dass wir immer eine schlagkräftige Feuerwehr haben.

Zur Zeit sind 11 Jugendliche in unserer Jugendgruppe.

In der Ausbildung zum Feuerwehrmann fangen wir in der Regel mit 14 Jahren an, wo die ersten Grundlagen (Knoten, Fahrzeuge) kennengelernt werden. Ab den 16 Lebensjahr beginnt dann die Truppmannausbildung, wodurch die Grundlagen für spätere Einsätze vertieft und geübt werden.

Aber wir lernen nicht nur, wir machen auch regelmäßig Spieleabende (Kegeln, Kickern,usw.), Wasserschlachten (im Sommer) und Ausflüge (Palm Beach, Schlittenfahrten, usw.) die bei den Jugendlichen sehr beliebt sind!

 

Die Jugendgruppe trifft sich jeden Dienstag ab 19:00 Uhr im Feuewehrgerätehaus zu ihren Gruppenabenden und freut sich über jeden "neuen" der zu unserer Truppe hinzustößt! Also kommt vorbei !!!

 
Aktuelle Jugendgruppe
Eure Ansprechpartner: Jugendwart Robert Spies und sein Stellvertreter Daniel Baier
Daniel Baier
Jugendwart
Robert Spies
stellv. Jugendwart
Daniel Baier

Aktivitäten und Veranstaltungen

Oberbayerischer Jugendwettkampf in Aschheim am 16.05.2009. Nach einer langen Vorbereitungsphase stellte sich die neu aufgestellte Jugendgruppe der FF Wolnzach ihrer ersten Prüfung. Als Vertreter des Landkreises Pfaffenhofen wollten die Wolnzacher beim Bezirksjugendwettkampf der Jugendfeuerwehren ihren Leistungsstand mit den zahlreich angereisten Gruppen messen. Heraus kam dabei ein hervorragender 11. Platz. Auf dem erreichten Ausbildungsstand kann man aufbauen und sich für die nächsten Wettkämpfe rüsten. Der Wettkampf umfasste im sog. A-Teil einen Löschangriff der einzelnen Trupps, der B-Teil verlangte einen 400m-Staffellauf mit eingebauten feuerwehrtechnischen Geschicklichkeitsübungen. Mit Pizza und (Sekt-) Duschen wurde anschließend vorm Gerätehaus in Wolnzach noch kräftig gefeiert. Die ganze Mannschaft freut sich bereits auf den nächsten Wettkampf.

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Bezirksjugendwettkampf in Wolnzach am 12.05.2007. Hohe Anforderungen an Geschick und Ausdauer der jungen Feuerwehranwärter aus Oberbayern und dem Landkreis Pfaffenhofen stellte der Kreis- und Bezirkswettkampf der Jugendfeuerwehren am Samstag, den 12.05.07 in Wolnzach.
Insgesamt fünf Mannschaften aus dem Kreis Pfaffenhofen und weitere 11 Teilnehmergruppen aus den oberbayerischen Landkreisen Mühldorf, Eichstätt, Freising und München maßen sich in verschiedenen Disziplinen des praktischen Feuerwehrdienstes.

Im einen Teil war ein Löschangriff incl. Wasserversorgung mit eingebauten Hindernissen wie 2m Leiterwand, 6m Kriechtunnel, 70cm Hürde und einem1,5m breiten Wassergraben aufzubauen. Im zweiten Teil musste bei teilweise 27°C die Kondition bei einem 400m Staffellauf, sowie Spezialaufgaben aus dem technischen Feuerwehrdienst unter Beweis gestellt werden. Über beide Teile wurden anschließend Punkte nach einem Leistungs- und Altersschlüssel vergeben. Dabei erhielten die jüngeren der 12- bis 18-jährigen Teilnehmer einen Zeitbonus. Neben den zahlenmäßigen Ergebnissen wurde auch der allgemeine Eindruck, wie Anzugsordnung und Verhalten während des Wettbewerbes beurteilt.

Am Ende eines anstrengenden Tages konnten Landrat Rudi Engelhardt, Bürgermeister Josef Schäch und zahlreiche Feuerwehrführungsdienstgrade aus dem Landkreis und dem Bezirk Oberbayern die Siegerehrung vornehmen. Im Landkreisentscheid siegen die Floriansjünger aus Baar, gefolgt von der FF Wolnzach und den Kameraden aus Niederlauterbach, Geisenfeld und Irsching/ Knodorf. Den Bezirkspokal für Oberbayern sicherte sich zum wiederholten Male die Jugendfeuerwehr Oberneukirchen aus dem Landkreis Mühldorf am Inn. Die Plätze zwei bis vier, die ebenfalls zur Teilnahme am bayerischen Ausscheidungswettkampf berechtigt, belegten die Feuerwehren Baar, Heldenstein und Au am Inn.

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Jugend-Feuerwehrtag, 26,5 Stunden unter echten Bedingungen. Sieben Einsätze, ein Fehlalarm, Übungen und Schulungen. In den 26,5 Stunden, die vier Mädchen und neun Buben zum Berufsfeuerwehrtag der Jugend in Wolnzach erlebten, kamen sie manchmal ganz schön ins Schwitzen.

So etwas hatte es bei der Wolnzacher Feuerwehr noch nicht gegeben. Unter möglichst realistischen Bedingungen konnten die Nachwuchsfeuerwehrler einen Tag und eine Nacht im Gerätehaus verbringen - ohne zu wissen, welche Überraschungen ihre "Chefs" so für sie bereit hielten. Ein Angebot, das ankam, denn 13 Jungfeuerwehrler waren schnell Feuer und Flamme.

Los ging´s noch ganz gemütlich mit Einteilung, Frühstück, einer ersten Einsatzübung und Dienstsport. Schon nach dem Mittagessen am Samstag folgte dann aber der erste "Ernstfall". Bei einem Verkehrsunfall am alten Bahnhof musste der Rettungsspreizer zum Einsatz gebracht und eine verletzte "Person" geborgen werden. Da hatten sich die Jungfeuerwehrler Kaffee und Kuchen verdient, sollte man meinen. Aber schon eine halbe Stunde nachdem der erste Schluck getrunken war, folgte der nächste Alarm: Öl auf dem Larsbach, so eifrig gingen die Buben und Mädchen zur Sache, dass gleich eine von ihnen baden ging. Gut, dass alles schnell verlief, denn schon eine Stunde später "brannte" die Barthhalle.

Dass die Nachwuchsfeuerwehrler die Schlauchleitung so schnell legten, erstaunte selbst die Ausbilder. Da hatten sie sich die Wasserschlacht danach redlich verdient. Ziemlich müde waren die Floriansjünger dann schon am Abend und freuten sich auf Getränke und Grillen - da ging um 20:30 Uhr nochmal der Alarm, eine Katze (besser gesagt: ein Teddybär) musste vom Baum gerettet werden. Nachdem das "wilde Tier" in Sicherheit war, blieb wieder nur kurze Zeit zum Verschnaufen. Neuer Alarm um 22:00 Uhr: Preysingstraße 71, Zisterne auspumpen. Wo ist die Preysingstraße 71 ? Gut, wer sich informiert, denn die 71 war die eigene Adresse, das Feuerwehrhaus. Einsatz erledigt, Nachtruhe, aber nur bis 2:00 Uhr.

Dann musste eine vermisste Person gefunden werden. So müde war da einer, dass er verschlief. Er konnte sich auf seine Kollegen verlassen. Endlich schlafen, um 7:00 Uhr Wecken, Frühstück und danach Unterricht. Und gerade, als alles sauber, alles gewaschen war, ging nochmals der Alarm. Gemein, aber es war nur ein Fehlalarm. Ganz schön geschafft waren die 13 Teilnehmer am Ende, aber auch ganz schön stolz. Können sie auch sein, denn sie haben nicht nur eine tolle Gemeinschaft erlebt, sondern auch richtig gute Arbeit geleistet.

Quelle: Wolnzacher Zeitung Nr. 38 vom 15.09.06

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Ironfireman in Flossing. Am 28.05.2006 starteten wir morgens um 9 Uhr bei strömenden Regen in Richtung Flossing zum "Ironfireman 2006". Wir, das sind 5 Jugendfeuerwehrler und zwei „Aufpasser“.
Bei unserer Ankunft im Landkreis Mühldorf hörte es einfach nicht auf zu regnen, unsere Wettkampfmoral war schon ziemlich am Ende. Da wir aber beim Einparken im völlig durchnässten Parkplatz (im Gegensatz zu vielen anderen) mit unserem Sprinter kein Problem hatten, wurde die Stimmung im Team schon wieder spürbar besser!

Nach einer Stärkung mit Currywurst und Pommes starteten wir um kurz nach 12 Uhr mit dem Gewaltmarsch. 5 Kilometer mussten bewältigt werden und zusätzlich natürlich noch einige Aufgaben. Als erste Aufgabe musste man sich - nach erklingen der Sirene - so schnell wie möglich die Einsatzkleidung anziehen. An der nächsten Station wurde Wasser mit Hilfe von Eimern von einem Bach bis zu einem Güllefass gebracht, wobei natürlich Hindernisse im Weg waren und der Schlamm und Matsch es auch nicht leichter machten. Nachdem wir dies gemeistert hatten, galt es zwei verletzte Personen zu bergen und eine Unfallstelle ordnungsgemäß abzusichern. Danach folgte wieder ein längerer Fußmarsch………

Am nächsten Ziel angekommen, wurde von uns verlangt, einen Traktor zu löschen (simuliert) und einen Wasserwerfer mit Hilfe eines Verteilers, eines Stützkrümers und einem B-Rohr zu bauen. Nur ein paar Schritte weiter war endlich die Brotzeitstation, aber: zu früh gefreut, dort mussten wir zu erst einen schriftlichen Test machen, bevor wir uns auf die Wurstsemmeln stürzen durften. So, und jetzt wird´s schmutzig: wir verlassen nämlich die öffentlichen Strassen und biegen in einen Feldweg ein, sehr zu Freude der Jugendfeuerwehrler, die sich sofort mit Schlamm bewerfen. Im Anschluss war Geschicklichkeit gefragt: es galt zwei Strahlrohre zusammenzubauen, was uns einwandfrei gelang. Es wurde immer schwieriger zu gehen, da wir uns jetzt auf einem schlammigen Waldweg befanden.

Doch das war nichts, zu dem was uns noch erwartete:
bei der wohl anstrengensten Übung musste eine längere Schlauchleitung durch dichten Wald über eine extreme Steigung verlegt werden, wobei die Schläuche teilweise festgebunden waren um im steilen Gelände nicht abzurutschen. Da hierbei die Zeit gestoppt wurde, und alle Teilnehmer versuchten sehr zügig den Berg zu erklimmen, kann man sich vorstellen wie die Kleidung der Teilnehmer aussah! Anschließend wurde unser Wissen über gefährliche Stoffe gefragt und dann mussten wir noch verschiedene Gegenstände mit einer Mehrzweckleine anbinden und ein Stockwerk höher befördern.
Und zum Schluss des Ironfireman 2006 kam der absolute Höhepunkt: mit Hilfe eines Ruderbootes sollten die Jugendlichen ihren Gruppenführer über den Flossinger Badeweiher bringen, und anschließend so schnell wie möglich wieder zurückrudern. Nun war es nur noch ein kurzer Fußmarsch bis zum Ziel. Wir haben ca. 4 Stunden auf diesen Rundkurs verbracht und jede Menge Spaß gehabt. Natürlich blieben wir noch bis zur Siegerehrung, bei der uns zum 17. Platz gratuliert wurde. Meines Erachtens ein voller Erfolg, da so ein Wettkampf für uns völliges Neuland war.

Um ca. 21.00 Uhr kamen wir wieder zu Hause an, mit dem Fazit das dies ein genialer Tag war, und wir sofort wieder mitmachen würden.

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